Zahnzusatzversicherung für Kinder 2026

Die besten Kinder-Tarife vergleichen

Günstige Zahnspangen-Tarife für Kinder und Jugendliche mit PZR ab 9 € pro Monat.

  • Bester Zeitpunkt: Abschluss bis 6. zum Lebensjahr ab 1,50 €/mtl. (vor der ersten KFO-Diagnose).
  • Volle KFO-Leistung: 100 % Kostenübernahme auch bei leichten Fehlstellungen (KIG 1–2).
  • Sofort-Schutz: Für unvorhersehbare Zahnunfälle beim Spielen.

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Die Mutter hält die Zahnbürste, während die kleine Tochter versucht, Zahnpasta aus der Tube zu drücken.

Zahnzusatzversicherung für Kinder, ein sinnvoller Schutz, der ein Leben lang begleitet

Rund jedes zweite Kind braucht eine Zahnspange. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt dabei weniger, als die meisten Eltern erwarten, und bei leichten Fehlstellungen gar nichts. Hinzu kommen Kosten für die professionelle Zahnreinigung, hochwertige Füllungen und Behandlungen nach Zahnunfällen, die die GKV grundsätzlich nicht oder nur teilweise übernimmt.

Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder schließt genau diese Lücken, und das zu Beiträgen, die im Kindesalter besonders günstig sind. Gute Tarife gibt es bereits ab 9 € pro Monat. Je früher der Abschluss, desto besser die Konditionen und desto umfassender der Schutz.

  • Kieferorthopädie (KIG 1–5): Bis zu 100 % Erstattung bei Premium-Tarifen
  • Prophylaxe: Professionelle Zahnreinigung, Fissurenversiegelung, Fluoridierung
  • Hochwertige Füllungen: Keramik und Komposit statt Standardversorgung
  • Zahnunfälle: Abgebrochene oder ausgeschlagene Zähne vollständig abgesichert
  • Beitrag: Ab 1,50 Euro pro Monat, selbst vor dem ersten Geburtstag abschließbar
Foto von Konrad Dießl
Konrad Dießl
Aktualisiert:
Gründer und Geschäftsführer
Experte für Zahnzusatzversicherungen mit 25 Jahre Erfahrung.

Kieferorthopädie: Der häufigste Grund für eine Absicherung

Warum braucht mein Kind eine Zahnzusatzversicherung? Die Antwort ist in den meisten Familien dieselbe: die Zahnspange. Rund jedes zweite Kind benötigt eine kieferorthopädische Behandlung. Was viele nicht wissen: Die gesetzliche Kasse zahlt erst ab einer ausgeprägten Fehlstellung (KIG 3–5) und auch dann nur die Grundversorgung.

Einstufung Kassenleistung Typische Gesamtkosten Eigenanteil ohne Versicherung
KIG 1–2 (leicht) 0 € 3.000 – 5.000 € 3.000 – 5.000 €
KIG 3–5 (ausgeprägt) 50–80 % 4.000 – 8.000 € 800 – 4.000 €

Private Mehrleistungen: Immer auf Kosten der Eltern

Unabhängig von der KIG-Einstufung sind folgende Leistungen grundsätzlich Privatkosten, mit oder ohne Kassenzuschuss:

Leistung Kosten
Durchsichtige oder Keramik-Brackets 500 – 2.500 €
Lingualtechnik (innenliegende Zahnspange) 6.500 – 9.000 €
Unsichtbare Zahnspange (Aligner) 2.500 – 6.000 €
Retainer (Zahnstabilisator) 300 – 1.500 €
Zahnversiegelung (Kariesschutz) 200 – 500 €
Digitale 3D-Abformung 100 – 300 €

Leichte Fehlstellungen (KIG 1–2): Die Krankenkasse zahlt gar nichts

Wird bei Ihrem Kind eine leichte Fehlstellung der KIG-Stufen 1 oder 2 festgestellt, erbringt die gesetzliche Krankenkasse keinerlei Leistungen. Weder für die Behandlung noch für die Spange selbst. Da die Kasse diese Fälle als rein kosmetisch einstuft, gilt hier das Alles-oder-nichts-Prinzip.

Eltern müssen die gesamten Behandlungskosten zu 100 % aus eigener Tasche zahlen. Ohne eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung für Kinder entstehen hier schnell Kosten von über 3.000 Euro.

Ausgeprägte Fehlstellungen (KIG 3–5): Kassenleistung reicht oft nicht aus

Ab der KIG-Stufe 3 liegt eine medizinische Notwendigkeit vor, weshalb die gesetzliche Krankenkasse eine Grundversorgung übernimmt. Aber Vorsicht: Die Kasse zahlt nur die einfachste, zweckmäßige Standard-Ausführung (z. B. klobige Metallbrackets und dicke Drähte).

Moderne, schonendere und unauffälligere Behandlungsmethoden wie Mini-Brackets, unsichtbare Lingualtechnik, elastische Bögen oder Retainer müssen Eltern als Mehrkosten komplett selbst tragenDiese privaten Zusatzleistungen summieren sich auch in den höheren KIG-Stufen schnell auf 1.500 bis 4.000 Euro Eigenanteil.

Was bedeuten die KIG-Stufen 1 bis 5 genau?

Das kieferorthopädische Indikationssystem (KIG) teilt Zahnfehlstellungen in 5 Schweregrade ein:

  • KIG 1 (Sehr leicht): Leichte Zahnfehlstellungen, z. B. minimale Engstände. (Reine Privatleistung)
  • KIG 2 (Leicht): Geringe Fehlstellungen, z. B. ein leichter Überbiss bis zu 3 mm. (Reine Privatleistung)
  • KIG 3 (Ausgeprägt): Ausgeprägte Fehlstellungen, die das Kauen oder Sprechen bereits leicht beeinträchtigen. (Kasse zahlt Basisversorgung)
  • KIG 4 (Stark): Starke Fehlstellungen, z. B. ein großer Überbiss von über 6 mm. (Kasse zahlt Basisversorgung)
  • KIG 5 (Sehr stark): Extreme Fehlstellungen, z. B. angeborene Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder extrem verlagert growende Zähne. (Kasse zahlt Basisversorgung)
Experten Tipp

Schließen Sie die Versicherung ab, bevor der Kieferorthopäde eine Behandlung empfiehlt. Bereits angeratene oder laufende Behandlungen sind bei klassischen Tarifen grundsätzlich ausgeschlossen.

Die Unterschiede zwischen den Tarifen sind besonders bei Zahnspangen-Leistungen erheblich. Ein kurzer Vergleich lohnt sich:

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Welche Behandlungen übernimmt die Zahnzusatzversicherung für Kinder?

Viele Eltern denken beim Thema Zahnzusatzversicherung zuerst an die Zahnspange. Doch auch Zahnbehandlungen und Zahnersatz können bei Kindern hohe Eigenkosten verursachen. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt in der Regel nur die medizinisch notwendige Grundversorgung. Entscheiden sich Eltern für hochwertigere oder ästhetisch unauffälligere Lösungen, entstehen Mehrkosten.

Typische Leistungen, bei denen Eltern zuzahlen müssen: Kunststofffüllungen im Seitenzahnbereich, Inlays, Kronen bei stark geschädigten Zähnen, Zahnersatz nach Unfall, die professionelle Zahnreinigung und Fissurenversiegelung.

Zahnersatz und Kronen für Kinder und Jugendliche

Entsteht durch einen Unfall oder Karies ein Schaden, der mit einer Füllung nicht mehr zu schließen ist, wird der Zahnarzt eine Kinderkrone empfehlen. Die Kasse erstattet einen Festzuschuss von 50 % nach Regelversorgung (Stahlkrone).

Eine Kinder-Zahnzusatzversicherung übernimmt Keramik-Kronen, Narkoseleistungen und viele moderne Behandlungsmethoden. Geht ein Zahn verloren, kommt vor dem 18. Lebensjahr häufig eine angeklebte Brücke zum Einsatz. Ab dem 18. Geburtstag übernimmt die Versicherung dann die teure und dauerhafte Implantatversorgung.

Behandlung Gesamtkosten Kassenleistung Eigenanteil ohne Versicherung
Keramik-Krone 700 € 279 € 421 €
Implantat (ab 18) 3.000 € 645 € 2.355 €

Zahnfüllungen für Kinder und Jugendlich

Bei Karies wird der befallene Bereich entfernt und mit einer Füllung verschlossen. Die Kasse zahlt bei Kindern unter 15 Jahren kein Amalgam, sondern Kunststoff, jedoch nur im Frontzahnbereich. Für Kunststofffüllungen im Seitenzahnbereich, Inlays oder hochwertige Vollkeramikfüllungen zahlen Eltern selbst.

Füllung Gesamtkosten Kassenleistung Eigenanteil
Kunststofffüllung 200 € 55 € 145 €
Inlay / Onlay (Keramik) 700 € 55 € 645 €

Kreidezähne, Unfälle & Hypodontie: Wann die Zahnzusatzversicherung für Kinder zahlt

Eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung für Kinder sichert weit mehr ab als nur die klassische Zahnspange. Auch unvorhersehbare Zahnerkrankungen, Unfälle beim Spielen oder eine angeborene Zahnunterzahl können das Budget von Familien massiv belasten.

Warum eine frühzeitige Absicherung bei diesen drei häufigen Risiken besonders wichtig ist, erfahren Sie hier.

Kreidezähne (MIH) bei Kindern, zahlt die Versicherung?

Kreidezähne werden medizinisch als Molar-Inzisor-Hypomineralisation (MIH) bezeichnet und betreffen schätzungsweise 15–20 % aller Kinder. Der Zahnschmelz ist nicht ausreichend mineralisiert, dadurch porös, weich und besonders kariesanfällig. Betroffen sind meist die ersten bleibenden Backenzähne und Schneidezähne.

Was kostet die Behandlung? Je nach Schweregrad reichen die Behandlungen von Versiegelungen über Füllungen und Kronen bis zur Extraktion mit späterer Implantatversorgung. Die Kosten summieren sich schnell auf mehrere Hundert bis über 1.000 Euro pro Zahn.

Was zahlt die Versicherung? Die gesetzliche Kasse erstattet nur die einfachste Versorgung. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt hochwertige Füllungen, Kronen und notwendige Prophylaxemaßnahmen.

Wichtig: Den Tarif abschließen, bevor Kreidezähne diagnostiziert werden. Danach können Leistungen für bereits bestehende Schäden ausgeschlossen sein.

Nicht angelegte Zähne (Hypodontie) – wenn bleibende Zähne fehlen

Bei einer Hypodontie sind bestimmte bleibende Zähne von Geburt an genetisch nicht im Kiefer angelegt. Schätzungsweise 8 % der Kinder sind von dieser Zahnunterzahl betroffen. Da die Milchzähne zunächst normal durchbrechen, fällt das Fehlen oft erst beim Zahnwechsel oder auf einem Röntgenbild auf.

Was kostet die Behandlung? Da verbleibende Milchzähne meist vorzeitig ausfallen, muss die Lücke geschlossen werden, um Zahnverschiebungen zu verhindern. Dies geschieht entweder durch einen kieferorthopädischen Lückenschluss oder später durch ein Implantat mit Krone. Die Kosten für ein solches Implantat belaufen sich schnell auf 2.000 bis 3.000 Euro.

Was zahlt die Versicherung? Die gesetzliche Kasse zahlt für Implantate in der Regel nicht. Eine private Zahnzusatzversicherung übernimmt die Kosten für Kieferorthopädie und hochwertigen Zahnersatz.

Wichtig: Schließen Sie den Tarif ab, bevor die Nichtanlage vom Zahnarzt diagnostiziert und dokumentiert wird. Angeratene Zahnersatzbehandlungen sind meist vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Mehr Informationen zu Ursachen und Tarifen finden Sie auf unserer Spezialseite Hypodontie – Wenn Zähne von Geburt an fehlen.

Zahnunfälle bei Kindern – wenn Spielen plötzlich teuer wird

Ob auf dem Fußballplatz, beim Fahrradfahren oder auf dem Schulhof, Kinder sind aktiv und Unfälle passieren. Am häufigsten sind die vorderen Schneidezähne bei Stürzen betroffen. Ein abgebrochener oder komplett ausgeschlagener Zahn ist nicht nur ein Schock, sondern zieht oft eine jahrelange Behandlung nach sich.

Was kostet die Behandlung? Die Erstversorgung nach einem Unfall ist meist nur der Anfang. Oft bricht die Wurzel, stirbt der Nerv ab oder der Zahn geht ganz verloren. Hochwertige Füllungen, Kronen, Wurzelbehandlungen oder eine spätere Implantatversorgung zum dauerhaften Lückenschluss summieren sich schnell auf mehrere Tausend Euro.

Was zahlt die Versicherung? Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bei Unfällen zwar die Notfallversorgung, bei ästhetisch anspruchsvollem Zahnersatz (wie zahnfarbenen Kronen im sichtbaren Frontzahnbereich) oder Implantaten zahlen Eltern jedoch kräftig drauf. Eine gute Zahnzusatzversicherung deckt diese Kosten sowie optionale Narkoseleistungen komplett ab.

Wichtig: Ein Zahnunfall passiert ohne Vorwarnung. Ist der Sturz erst einmal passiert und in der Patientenakte dokumentiert, leistet keine Versicherung mehr rückwirkend für diesen Unfall. Zudem verzichten viele Tarife bei echten Unfällen auf die sonst üblichen Wartezeiten. Vorausgesetzt, der Vertrag bestand bereits vor dem Sturz.

Experten Tipp

Implantate werden in der Regel erst ab dem 18. Geburtstag gesetzt. Bei wenigen Kinder-Zahnzusatzversicherungen können fehlende Zähne bis zum 15. Geburtstag ohne Gesundheitsangaben mitversichert werden. 

Sollte Ihr Kind davon betroffen sein, empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Beratung.

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Testsieger-Tarife 2026 im Vergleich

Diese Tarife decken nahezu alle Behandlungskosten ab. Für Kieferorthopädie, Zahnbehandlungen, professionelle Zahnreinigung und Zahnersatz werden die Kosten bis zu 100 % erstattet.

Tarif KIG 1–2 KIG 3–5 Mehrleistungen Monatsbeitrag*
AXA Zahn Premium 100 %, max. 5.000 € 100 %, max. 5.000 € 09/10 17,15 €
UKV ZahnPrivat 100 100 %, max. 5.000 € 100 %, max. 5.000 € 10/10 20,73 €
Münchener Verein ZahnGesund 100 65 %, max. 5.000 € 100 %, max. 5.000 € 10/10 1,50 € (0–5 J.) /
17,90 € (ab 6 J.)

*Beiträge für ein 15-jähriges Kind. Stand: 05/2026.

Beim Thema Zahnzusatzversicherung für Kinder zahlt sich ein genauer Tarifvergleich aus: Je nach Budget und Leistungswunsch sind preiswerte Einstiegstarife (ab ca. 1,50 €/Monat) ebenso sinnvoll wie umfangreiche Premium-Absicherungen (ca. 20 €/Monat).

Die drei besten Zahntarife für Kinder

1. Platz im Preis-Leistungsvergleich
5.000 € für Kieferorthopädie (KFO)
Kieferorthopädie:
100 %
KFO-Mehrkosten:
100 %
  • 100 % Zahnbehandlung + Zahnersatz
  • 100 % professionelle Zahnreinigungen
  • 500 € Vollnarkose, Dämmerschlaf, Lachgas...

Leistungen über den Höchstsätzen der Gebührenordnung GOZ

17,15 €* mtl.

* Beitrag für ein Alter von 10 Jahren.

Beitrag wird berechnet…
Höchste KFO-Leistung für Kinder
5.000 € für Kieferorthopädie (Kfo)
Kieferorthopädie:
100 %
KFO-Mehrkosten:
100 %
  • 100 % professionelle Zahnreinigungen
  • 100 % Vollnarkose, Dämmerschlaf, Lachgas...
  • 100 % Zahnbehandlung + Zahnersatz
Stiftung Warentest: sehr gut (Note: 0,6)
ab 20,73 €* mtl.
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Hinweis: Der angezeigte Preis könnte sich noch erhöhen, da aktuell keine Angabe zu fehlenden Zähnen vorliegt. Bei diesem Tarif wird ein Aufpreis für fehlende Zähne erhoben.

* Beitrag für ein Alter von 10 Jahren.

Beitrag wird berechnet…
Bester Tarif für Kinder bis 5 Jahre
Beste Zahnzusatzversicherung für Kleinkinder
Kieferorthopädie:
65 %
KFO-Mehrkosten:
100 %
  • 5.000 € Kieferorthopädie (KFO)
  • 300 € Dämmerschlaf, Vollnarkose, Lachgas...
  • 100 % Zahnbehandlung + Zahnersatz
Stiftung Warentest: sehr gut (Note: 0,5)
1,50 €* mtl.

* Beitrag für ein Alter von 3 Jahren.

Beitrag wird berechnet…

Günstiger Kinder-Tarif unter 10 € mtl.

Günstige Alternative
5.000 € für Kieferorthopädie (KFO)
Kieferorthopädie:
80 %
KFO-Mehrkosten:
80 %
  • 100 % professionelle Zahnreinigung
  • 100 % Zahnbehandlung + 80 % Zahnersatz
  • 500 € Vollnarkose, Dämmerschlaf, Lachgas...

Leistung bis zum 5-fachen Satz der GOZ

9,18 €* mtl.

* Beitrag für ein Alter von 10 Jahren.

Beitrag wird berechnet…

Ab welchem Alter ist eine Kinder-Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Es gibt kein Mindestalter: Grundsätzlich gilt,  je früher, desto besser. Idealerweise vor dem ersten Zahnarztbesuch, bevor erste Behandlungen nötig werden. Den optimalen Zeitpunkt zu finden ist schwer. Langes Warten um Kosten zu sparen, ist nicht sinnvoll und kann teuer werden.

Der günstigste Tarif für die Jüngsten vom Münchener Verein, Tarif ZahnGesund 100 kostet bis zum 6. Lebensjahr nur 1,50 Euro monatlich. Mit einer einzigen 60-Euro-Rechnung beim Zahnarzt ist die Versicherung für mehr als 3 Jahre finanziert.

Moderne Kindertarife bieten viele Leistungen, die bereits für kleine Kinder relevant sind: Fissurenversiegelungen, Zahnreinigungen und Prophylaxe refinanzieren die günstige Kinderpolice oft schon im ersten Jahr. Wird Zahnersatz für Kreidezähne oder nicht angelegte Zähne nötig, ist der frühe Abschluss unbezahlbar.

Konrad Dießl
Konrad Dießl
Dipl. Betriebswirt

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Wir sind sehr gerne kostenfrei und persönlich für Sie da.

Zahnzusatzversicherung nachträglich abschließen: ERGO Kinder Sofortschutz

Viele Eltern stehen vor derselben Situation: Der Zahnarzt hat bereits eine Zahnspange empfohlen oder die Behandlung läuft sogar schon. Die klassische Zahnzusatzversicherung greift in solchen Fällen nicht mehr, da bereits angeratene oder begonnene Behandlungen grundsätzlich ausgeschlossen sind.

Die Lösung: Der Tarif ERGO Kieferorthopädie Sofortschutz wurde speziell für Eltern entwickelt, die kurzfristig handeln müssen.

Was kann dieser Tarif und was nicht?

  • Abschluss möglich, auch wenn eine KFO-Behandlung bereits läuft oder angeraten wurde
  • Leistungen für KFO ab Versicherungsbeginn (keine rückwirkende Erstattung)
  • Keine klassische Wartezeit, kein Gesundheitsfragebogen
  • KIG 1–2: max. 250 € Zuschuss pro Versicherungsjahr
  • KIG 3–5: 50 % der Mehrkosten, 75 % nach 4 Jahren Vertragslaufzeit
  • Zusätzlich: 100 % Erstattung für Prophylaxe, Zahnbehandlung und Zahnersatz

Hinweis: Dieser Tarif ist eine finanzielle Entlastung bei bereits bekannten Kosten, aber keine unbegrenzte 100 %-Absicherung. Für angeratene Zahnbehandlungen und Zahnersatzmaßnahmen besteht kein Versicherungsschutz.

ERGO-Tarifdetails: KFO-Sofort-Schutz für Kinder

Für angeratene KFO-Behandlungen KIG 3-5
Kieferorthopädie Sofort-Schutz für Kinder
Kieferorthopädie:
100 %
KFO-Mehrkosten:
50 %
  • 75 % KFO-Mehrkosten nach 4 Jahren
  • 250 € Kieferorthopädie ohne Kassenleistung
  • 100 % Zahnprophylaxe, Zahnbehandlung, Zahnersatz

Einziger Tarif für laufende und angeratene Kieferorthopädie Behandlungen

12,70 €* mtl.

* Beitrag für ein Alter von 10 Jahren.

Beitrag wird berechnet…

Mit 18 Jahren: Was passiert mit der Zahnzusatzversicherung?

Viele Eltern fragen sich, was mit der Kinderversicherung passiert, sobald der Nachwuchs volljährig wird. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen läuft der Vertrag einfach zu denselben Konditionen weiter.

Option 1: Tarif läuft unverändert weiter

Bei vielen Anbietern wird der Kindertarif automatisch in einen Erwachsenentarif überführt. Der Beitrag steigt altersgerecht an, der Versicherungsschutz bleibt aber ohne neue Gesundheitsprüfung bestehen. Das ist der größte Vorteil eines frühen Abschlusses: Vorerkrankungen, die sich bis zum 18. Lebensjahr entwickelt haben, sind bereits abgedeckt.

Option 2: Wechsel in einen besseren Erwachsenentarif

Mit 18 lohnt es sich, den bestehenden Tarif mit aktuellen Angeboten zu vergleichen. Wichtig: Den alten Tarif erst kündigen, wenn der neue Schutz bestätigt ist, um Lücken oder mögliche Leistungsausschlüsse zu vermeiden.

Läuft noch eine Kieferorthopädie-Behandlung?

In der Regel zahlt die Versicherung bis zum Abschluss der laufenden Behandlung weiter. Prüfen Sie die genauen Bedingungen in den Vertragsdokumenten Ihres Tarifs.

Häufig gestellte Fragen von Eltern – Antworten, die Sicherheit geben

Bis zu welchem Lebensjahr gilt eine Kinder-Zahnzusatzversicherung?

Je nach Anbieter gelten Kindertarife bis zum 18. oder 21. Lebensjahr. Danach wird der Tarif in der Regel automatisch auf einen Erwachsenentarif umgestellt, meist ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Warum sollte mein Kind eine Zahnversicherung haben, wenn die GKV zahlt?

Die GKV übernimmt nur die Grundversorgung. Leichte Fehlstellungen (KIG 1–2) werden nicht erstattet, moderne Zahnspangen und Extras sind privat zu zahlen, und Prophylaxe sowie hochwertige Füllungen tragen Sie ohne Zusatzversicherung vollständig selbst.

Gibt es Wartezeiten, bis der Schutz greift?

Viele Tarife sehen 3 Monate allgemeine Wartezeit vor, für Kieferorthopädie oft 8 Monate. Es gibt aber auch Tarife ohne Wartezeit. Prüfen Sie die Bedingungen genau und schließen Sie ab, bevor eine Behandlung empfohlen wird.

Was ist der Unterschied zwischen KIG 1–2 und KIG 3–5?

KIG 1–2 sind leichte Fehlstellungen, die Kasse zahlt hier nichts. KIG 3–5 sind behandlungsbedürftige Fehlstellungen und die Kasse zahlt 50–80 %, der Eigenanteil bleibt aber erheblich. Eine Zahnzusatzversicherung springt in beiden Fällen ein.

Sind teure Tarife sinnvoll, wenn mein Kind vielleicht keine Spange braucht?

Selbst ohne Zahnspange können Kosten für PZR, hochwertige Füllungen und Unfallbehandlungen schnell mehrere Hundert bis Tausend Euro betragen. Gute Tarife decken viele dieser Fälle ab und amortisieren sich oft von selbst, auch ohne große Behandlungen.

Was passiert mit der Versicherung, wenn mein Kind 18 wird?

Die meisten Tarife laufen weiter oder werden nahtlos in einen Erwachsenentarif umgestellt, was oft ohne neue Gesundheitsprüfung geschieht. Wer früh abschließt, sichert sich günstige Konditionen auch fürs Erwachsenenalter.

Kann ich nachträglich abschließen, wenn die Zahnspange schon empfohlen wurde?

Klassische Tarife schließen bereits angeratene Behandlungen aus. Der ERGO KFO Sofortschutz ist der einzige Tarif, der auch dann noch Leistungen erbringt, allerdings begrenzt auf 250 € pro Jahr für KIG 1–2. Für schwere Zahnfehlstellungen in KIG 3–5 werden 50 % und nach 4 Jahren 75 % der Mehrkosten erstattet.

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