Veneers und Zahnzusatzversicherung – Alles, was Sie wissen müssen

Ein schönes Lächeln war schon immer ein Zeichen von Gesundheit, Vertrauen und Persönlichkeit. Veneers gehören heute zu den bewährten Methoden der modernen Zahnästhetik und sind seit Jahren etabliert. 

Auf dieser Seite finden Sie alles zu Veneers, Kosten, Risiken und vor allem zur Frage, wie eine Zahnzusatzversicherung Sie finanziell entlasten kann.


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Was sind Veneers?

Veneers sind hauchdünne Verblendschalen, die dauerhaft auf die sichtbare Vorderseite der Zähne geklebt werden. Sie dienen dazu, Zahnfarbe, Zahnform und kleinere Fehlstellungen zu korrigieren. Traditionell wurden sie aus Keramik hergestellt, heute gibt es aber auch Varianten aus Komposit. Sie sind also keine Brücken oder Kronen, sondern eher feine kosmetische „Fassaden“, um das Lächeln zu perfektionieren.

Veneers werden ausschließlich von ausgebildeten Zahnärzten und zahntechnischen Laboren nach medizinischen Standards gefertigt – individuell und präzise. Diese Methode wird seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet und zählt heute zu den Standardlösungen im Bereich der ästhetischen Zahnmedizin.

Typische Einsatzbereiche von Veneers

Medizinisch

  • Zahnschmelzdefekte
  • Abgebrochene Zähne
  • Schutz von überempfindlichen Zähnen
  • Abgesplitterte Ecken an Schneidezähnen
  • Schmelzrisse der Zahnoberfläche oder Zahnerosion
  • Korrektur von zu kurzen Zähnen durch Zahnabnutzung (Abrasionsgebiss)

Kosmetisch

  • Zahnlücken
  • Schiefe Zähne
  • Zu schmale Zähne
  • Zahnverfärbungen
  • Leichte Zahnfehlstellungen ohne kieferorthopädische Behandlung
  • Beseitigung von verfärbten Füllungen an Zähnen im Sichtbereich

Welche Arten von Veneers gibt es?

Nicht jedes Veneer ist gleich. Je nach Ausgangssituation, Budget und gewünschtem Ergebnis kommen unterschiedliche Varianten infrage.

  • Konventionelle Veneers (Prep-Veneers)
  • Non-Prep-Veneers (Lumineers, Non-Invasive-Veneers)
  • Veneers to Go
  • Komposit Veneers

Klassische Keramik Veneers - Prep-Veneers

Klassische Veneers bestehen aus Keramik. Eine Anpassung an die Form des Zahnes erfolgt durch den Zahntechniker im Labor. Die bewährte Lösung mit hoher Langlebigkeit. Dabei wird minimal Zahnschmelz abgetragen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Vorteile

  • Reparatur von kariösen, abgebrochenen und abgesplitterten Zähnen
  • Beseitigung sehr große Zahnlücken oder dezenten Zahnfehlstellungen
  • Bei geringen Zahnfehlstellungen oder bei leicht schiefen Zähnen

Nachteile

  • Entscheiden Sie sich für diese konventionellen Veneers, ist das eine endgültige Entscheidung, da die angeschliffenen Zähne auf Dauer eine Verblendung benötigen.
  • Sollten die Keramikschalen beschädigt werden, können Verfärbungen, Zahnschmerzen und Karies auftreten. In diesem Fall ist die Reparatur aber eine medizinisch Notwendig.

Non-Prep Veneers - Lumineers oder Non-Invasive Veneers

Non-Prep Veneers sind deutlich dünner als die normalen Keramik Verblendschalen. Bei dieser Art von Veneers muss der Zahn nicht zwingend abgeschliffen werden. Somit bleibt bei Non prep Veneers die Zahnsubstanz vollständig erhalten. Diese Methode gilt als geeignet bei sehr guten Zahnstellungen.

Vorteile

  • Non-Prep-Veneers, können wieder vom Zahn entfernt werden.
  • Der Zahnschmelz bleibt in der Regel erhalten.
  • Diese Varianten werden sehr häufig für rein kosmetische Maßnahmen eingesetzt.

Nachteile

  • Starke Verfärbungen der Zähne können durchschimmern
  • Beim Entfernen besteht das Risiko, dass der Zahnschmelz beschädigt wird

Veneers to Go - Sofort Veneers

Veneers to Go oder auch Sofort Veneers sind besonders dünne vorgefertigte, günstigere Versionen. Dieses Sofort-Verfahren ist am günstigsten, da sich die gesamte Behandlung auf eine einzigen Termin begrenzt. Ermöglicht durch genormte Veneer-Vorlagen, entfallen die kompletten Kosten für die Spezialanfertigung im Labor.

Vorteile

  • Zähne, können ohne Risiko und kostengünstiger, als mit teureren Keramikschalen versorgt werden
  • Die schnellste Versorgung mit geringem Risiko und bessere Erfolgschancen als Bleaching

Nachteile

  • Sofort-Venners wirken weniger natürlich
  • Ähnlich wie beim Bleaching können nach einiger Zeit Verfärbungen auftreten.

Komposit Veneers

Die Mischung aus Komposit (zahntechnischer Kunststoff) wird in der gewünschten Zahnfarbe im Direktverfahren auf den Zahn modelliert. Anschließend werden die Veneers – ähnlich wie große Füllungen – mit Dental UV-Licht ausgehärtet. Das Verfahren ist günstig, schnell, aber weniger langlebig.

Vorteile

  • Direkt vom Zahnarzt modelliert
  • Kostengünstig
  • Schnell aufgebaut

Nachteile

  • Komposit Venners wirken weniger natürlich
  • Haltbarkeit nicht so hoch wie bei Keramik

Seriöse Zahnärzte klären vorab ausführlich über die passende Veneer-Art auf – inklusive Vor- und Nachteilen.

Kosten für Veneers – womit sollten Sie rechnen?

Veneers sind teuer, und das nicht ohne Grund – Laborarbeit, Material und Behandlung summieren sich. Im wesentlichen hängen die Kosten von diesen zwei Positionen ab:

  • Welche Art des Veneers mit den dafür notwendigen zahntechnischen Herstellungskosten kommt zum Einsatz
  • Welcher zahnärztliche Arbeitsaufwand für die Vorbereitung der Zähne und dem Einsetzen der Verblendschalen ist notwendig

Da mehrere Zähne behandelt werden, entstehen schnell hohe Gesamtkosten. 

Je nach Art kann ein Veneer pro Zahn kosten:

Art Kosten pro Blende
Konventionelle Veneers (Keramik) 700 bis 2.000 Euro pro Blende
Non-Prep / Lumineers 600 bis 1.500 Euro pro Blende
Veneers-to-go / Sofort 300 bis 400 Euro pro Blende
Komposit Veneers 100 bis 400 Euro pro Blende

  Diese Zahlen schwanken je nach Region, Zahnarzt und Aufwand. Es wurde schon immer geraten, mehrere Kostenvoranschläge einzuholen. Ein Heil- und Kostenplan schafft Klarheit.

Versicherung und Kostenübernahme – Was zahlt die Kasse?

Hier trennt sich die klassische Zahnmedizin klar von modernen Erwartungen:

Die gesetzliche Krankenkasse

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für Veneers in der Regel nicht, da es sich meist um eine ästhetische Behandlung handelt. Diese klare Trennung besteht seit vielen Jahren und gilt bis heute.

Eine Zahnzusatzversicherung

 Eine private Zahnzusatzversicherung kann die Kosten teilweise übernehmen, insbesondere wenn:

  • ein medizinischer Grund vorliegt (z. B. Unfall, starke Zahnschäden)
  • Veneers als Zahnersatz eingestuft werden

✅ Wichtig ist, dass die Versicherung vor der Behandlung abgeschlossen wurde. Leistungsstarke Zahnzusatzversicherungen erstatten bis zu 90–100 % für hochwertigen Zahnersatz 

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Die besten Zahnzusatzversicherungen für Veneers

Als gesetzlich Versicherter haben Sie keinen Anspruch auf Leistungen für Veneers. Somit sind die hohen Kosten für medizinische Verblendschalen immer von Ihnen selbst zu tragen. Es sei denn, Sie haben rechtzeitig eine private Zahnzusatzversicherung mit Leistungen für Veneers abgeschlossen.

Vergleichen Sie hier Tarife die diese Leistungen in den Versicherungsbedingungen enthalten, was Ihnen den bestmöglichen Schutz vor hohen Zuzahlungen bei einer notwendigen Behandlung bietet. Je nach Angebot werden bis zu 100 Prozent der anfallenden Kosten durch die Versicherung übernommen. Für den Vergleich der Tarife sind nur wenige Fragen zu beantworten.

Diese Zahnzusatzversicherungen erstatten Kosten für Veneers

Gesellschaft und Tarif Veneers und Zahnersatz Zahn-Behandlung Zahn-Reinigung Erstattung in 2 Jahren Beitrag mit 30 Beitrag mit 45
Concordia ZAHN SORGLOS 100 % 100 % bis 550 € alle 2 Jahre 3.750 € 32,67 € 35,75 €
DFV ZahnSchutz Exklusiv 100 100 % 100 % 200 € pro Jahr 3.500 € 29,30 € 43,70 €
UKV/BBKK ZahnPrivat 100 100 % 100 % 100 % 3.000 € 30,05 € 45,69 €
Allianz MeinZahnschutz 100 100 % 100 % 100 % 2.500 € 18,77 € 41,73 €

Stand Januar 2026

Konrad Dießl
Konrad Dießl
Dipl. Betriebswirt

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Wir sind sehr gerne kostenfrei und persönlich für Sie da.

Häufige Fragen zu Veneers und Zahnzusatzversicherung

Wie lange halten Veneers?

Keramik-Veneers: Diese sind sehr langlebig und halten bei guter Pflege meist 10 bis 15 Jahre, oft sogar bis zu 20 Jahre.

Komposit-Veneers: Die Haltbarkeit ist geringer und liegt etwa zwischen 5 und 8 Jahren.

Wichtige Faktoren: Die Lebensdauer hängt stark von der Mundhygiene und Gewohnheiten (kein Zähneknirschen, kein Kauen auf harten Gegenständen) ab. Durch eine gute Zahnpflege können Sie die Haltbarkeit zusätzlich verlängern.

Wie läuft die Behandlung ab?

In der Regel erstreckt sich die Veneer-Behandlung über zwei bis vier Termine.

Zunächst erfolgt eine ausführliche Beratung und Planung, bei der Fotos gemacht, Abdrücke genommen und das spätere Ergebnis visualisiert werden.

Anschließend werden die Zähne – sofern nötig – schonend vorbereitet, also minimal beschliffen, und es wird ein weiterer Abdruck erstellt; bei Non-Prep-Veneers entfällt dieser Schritt meist.

Zum Schutz der behandelten Zähne kommt häufig ein Provisorium zum Einsatz.

Beim letzten Termin werden die im Dentallabor individuell gefertigten Veneers schließlich passgenau eingesetzt und dauerhaft befestigt.

Können Veneers verfärben oder brechen?

Verfärbungen: Hochwertige Keramik-Veneers sind äußerst farbstabil und verändern ihre Farbe in der Regel nicht. Lediglich die Übergänge zum Zahn, also die Klebefugen, können sich bei starkem Kaffee-, Tee- oder Nikotinkonsum im Laufe der Zeit etwas nachdunkeln.

Bruch: Veneers sind stabil, verhalten sich jedoch ähnlich wie natürliche Zähne und können bei starker Belastung absplittern. Besonders bei nächtlichem Zähneknirschen ist das Tragen einer Aufbiss- oder Knirscherschiene dringend zu empfehlen, um Schäden zu vermeiden.

Sind Veneers rückgängig zu machen?

Da bei klassischen Veneers eine feine Schicht des Zahnschmelzes entfernt (abgeschlieffen) wird, ist diese Behandlung dauerhaft und lässt sich nicht rückgängig machen. Der Zahn benötigt anschließend immer eine weitere Versorgung, etwa erneut ein Veneer oder gegebenenfalls eine Krone.

Eine Besonderheit stellen Non-Prep-Veneers dar, da sie in vielen Fällen ohne vorheriges Beschleifen direkt auf den Zahn aufgebracht werden können.

Werden Veneers von der Zahnzusatzversicherung übernommen?

In vielen Tarifen ist eine Kostenübernahme möglich, wenn Veneers als Zahnersatz gelten oder medizinisch notwendig sind. Die genaue Erstattung hängt vom gewählten Tarif und den Vertragsbedingungen ab.

Können Veneers auch medizinisch notwendig sein?

Ja, Veneers können in bestimmten Fällen medizinisch notwendig sein. Das ist zum Beispiel nach einem Unfall, bei starken Zahndefekten, ausgeprägten Schmelzschäden oder strukturellen Zahnveränderungen der Fall, wenn Funktion, Stabilität oder Schutz des Zahns im Vordergrund stehen.

In solchen Situationen dienen Veneers nicht nur der Ästhetik, sondern auch dem Erhalt der Zahnsubstanz. Wird die medizinische Notwendigkeit vom Zahnarzt dokumentiert, kann dies die Chance erhöhen, dass eine private Zahnzusatzversicherung einen Teil der Kosten übernimmt.