Zahnzusatzversicherung für Kinder

Eltern fragen sich: Ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll? Was passiert wenn eine kieferorthopädische Behandlung notwendig wird und wer kommt dann für die Behandlungskosten auf? Denn fast jedes zweite Kind in Deutschland unterzieht sich einer Behandlung beim Kieferorthopäden um das Gebiss im Wachstum mit einer Zahnspange zu korrigieren.

Zahnspange für Kinder

Eltern von Kindern mit einer Zahnzusatzversicherung haben gut lachen, wenn die gewünschten kieferorthopädischen Leistungen mit versichert sind.

Ja, eine Zahnzusatzversicherung für Kinder können wir nur empfehlen!

Auswahlkriterien für Tarife mit Kieferorthopädie

Zu erwartender Schweregrad der KFO Behandlung

Altersbegrenzung für Kieferorthopädische Leistung

Kieferorthopädische Behandlung ohne Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse

Erstattung der Mehrkosten von kieferorthopädischen Wahlleistungen

Diese Wahlleistungen sind:

Leistung für Nichtanlage der bleiben Zähne

Leistung für Zahnersatz (z.B. Implantat, Brücken, Kronen, Inlay und Onlays)

Leistung für Zahnbehandlung (z.B. professionelle Zahnreinigung, Kunststofffüllung, Parodontitis, Wurzelbehandlungen)

Die beste Zahnzusatzversicherung für Kinder finden

Schließen Sie eine Zahnzusatzversicherung immer frühzeitig ab und zwar bevor eine Kieferfehlstellung festgestellt wird. Sie können sonst keine Leistungen von der Versicherung erwarten.

Finden Sie jetzt den besten Kinder Tarif

Bitte geben Sie das Geburtsdatum der Person ein, die versichert werden soll. Dies ist notwendig, um eine korrekte Preisauskunft zu gewährleisten. Die Durchführung der Berechnung ist unverbindlich und kostenlos.

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Bitte geben Sie fehlende Zähne an, die nicht ersetzt sind. Nicht anzugeben sind bei dieser Frage:

  • fehlende Weisheitszähne (sog. 8er)
  • bei Kindern fehlende Milchzähne wenn zweite Zähne normal nachwachsen
  • bereits ersetzte Zähne (Brücke, Implantat, Krone o.ä.)
  • vollständiger Lückenschluss, d.h. wenn Zahnlücke durch die Nachbarzähne vollständig geschlossen wurde

Die Anzahl der fehlenden Zähnen wird von den meisten Versicherungsgesellschaften im Antrag abgefragt.

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Bitte tragen Sie die Anzahl ein, sofern in Ihrem Mund irgendwelche Zahnersatzversorgungen vorhanden sind, z.B.:

  • Kronen / Teilkronen
  • Brücken
  • Implantate
  • Inlays
  • Stiftzähne
  • Teleskopkronen
  • Teilprothesen
  • Vollprothesen
  • u.a.
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Bitte geben Sie bei dieser Frage an, ob in der Vergangenheit schon einmal eine Parodontitis-Erkrankung bei Ihnen diagnostiziert und/oder behandelt wurde.

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Bitte wählen Sie ja, wenn Behandlungen mit dem Zahnarzt geplant, von diesem angeraten oder aktuell durchgeführt werden.

  • Ersatz eines Zahnes
  • Parodontalbehandlungen
  • Wurzelbehandlungen
  • funktionsanalytische- und therapeutische Maßnahmen zur Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen
  • die Erneuerung von bestehenden Füllungen, Kronen o.Ä.
  • die Regulierung einer Zahnfehlstellung mittels kieferorthopädischer Maßnahmen

Lediglich prophylaktische Maßnahmen, die rein vorbeugenden Charakter haben, sind bei dieser Frage nicht zu berücksichtigen.

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Zahnzusatzversicherung für Kinder frühzeitig abschließen

Wer ganz sicher gehen will, versichert seine Kinder ab dem dritten Lebensjahr. Der Grund: Ab dem dritten Lebensjahr ist das Milchzahngebiss vollständig vorhanden und es kann die ersten Anzeichen für einen Behandlungsbedarf geben.

Natürlich ist es danach noch nicht zu spät für den Abschluss einer Zahnversicherung. Wer für seine Kinder die kieferorthopädische Behandlungen mitversichern will, muss darauf achten, dass vor Vertragsabschluss noch keine KFO Behandlung angeraten wurde. Denn dann ist es leider zu spät und es gibt keine Möglichkeit rückwirkend für Kieferorthopädie zu versichern.

Aber auch jetzt haben Sie noch die Möglichkeit, eine Zahnzusatzversicherung Kinder abzuschließen. Sie können jetzt noch, Prophylaxe, Fissurenversiegelung, Zahnbehandlungen, Zahnersatzmaßnahmen und nicht angelegte Zähne versichern. Die Tarif Kosten sind im Vergleich zu KFO-Tarifen extrem günstig und können mit Heilpraktiker, Vorsorgeuntersuchungen und Sehhilfen kombiniert werden.

Moderne Zahnzusatzversicherungen für KFO erstatten zwischen 80 und 100% auch wenn die gesetzliche Kasse nichts zahlt. Eine spätere angeratene Behandlung mit einer Zahnspange, stellt dann kein Problem dar.

Eine weitere, wirklich Karies vorbeugende Behandlung ist eine Fissurenversiegelung der 8 Prämolaren, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht bezahlt wird. Diese Versiegelung der Zähne kostet aber bis zu 300 Euro.

Mit einer guten Zahnzusatzversicherung bekommen Sie diese Behandlung bis zu 100 % erstattet. Alleine diese Behandlung spielt Ihnen die Versicherungskosten von 1-2 Jahren ein. Empfohlene Tarife für solche Versicherungen sind die Signal Iduna – ZahnTOPpur, die Allianz DentalBest und die UKV/BBKK ZahnPrivat Premium.

Welche Zahnzusatzversicherungen für Kinder?

ZahnzusatzversicherungKIG 1-2KIG 3-5MehrkostenBeitrag
Signal Iduna – ZahnTOPpur90% unbegrenzt90% unbegrenzt4 von 109,90 Euro
Allianz DentalBest (DB02)90% max 3.000 €90% max 3.000 €5 von 1015,56 Euro
UKV/BBKK ZahnPrivat Premium90% max 3.600 €90% max 3.600 €10 von 1019,79 Euro
ARAG Dent10090% unbegrenzt90% max 2.000 €9 von 1020,29 Euro
Inter QualiMedZ Z90+ZPro80% unbegrenzt80% max 1.000 €10 von 1012,01 Euro

Ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll?

Eine Zahnzusatzversicherung ist gerade für junge Menschen sinnvoll! Hier einige Beispiele:

Wann zahlt die gesetzliche Krankenkasse für Kieferorthopädie?

Häufig zeigt sich bei Kindern im Alter zwischen dem achten und zehnten Lebensjahr, ob eine Zahnspange und somit eine kieferorthopädische Maßnahme notwendig wird. Die gesetzlichen Krankenversicherung übernehmen einen Teil der Kosten für die Stufen KFO KIG 3-5, in der Regel reicht die Leistung hier aber nicht aus.

In immer mehr Fällen wird für kieferorthopädische Maßnahmen (KIG Stufe 1-2) überhaupt keine Leistung von der gesetzlichen Krankenkasse erbracht. Ein Teil der Behandlungskosten wird nur dann übernommen, wenn nachfolgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Kieferorthopädie Leistungen der GKV

Beginn der Behandlung

Damit die Behandlung in den Bereich der Kassenleistung fällt, muss diese im Kindesalter, spätestens aber vor dem 18. Lebensjahr begonnen werden. Für Erwachsene erbringt die Krankenkasse keine Leistung, auch dann nicht wenn es sich um eine medizinisch notwendige Behandlung handelt.

Medizinische Notwendigkeit

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten bei Kindern und unter 18-Jährigen nur, wenn es sich um erhebliche Zahn- oder Kieferfehlstellungen handelt, die das Beißen, Kauen, Sprechen oder Atmen behindern. Die Einstufung der Behandlungsbedürftigkeit erfolgt in fünf „Kieferorthopädischen Indikationsgruppen“, kurz KIG genannt. Nur für einen Befund der KIG 3 bis 5 übernehmen die Kassen die Kosten, für KFO KIG 1-2 erbringt die Krankenkasse keine Leistung.

Kieferorthopädische Behandlung abgeschlossen – Geld zurück

Übernimmt die Krankenkasse eine Behandlung, werden im ersten Schritt zunächst nur 80 % der Rechnung übernommen. Die ausstehenden 20 % der Rechnung müssen von den Eltern zunächst selbst bezahlt werden. Werden in einer Familie mehrere Kinder gleichzeitig kieferorthopädisch behandelt, fällt diese Eigenbeteiligung für alle angefallenen Kosten der Kieferorthopädie von 20 % auf 10 %.

Diese Eigenbeteiligung, in der Regel in Höhe von 20 % ist aber nicht verloren. Vielmehr wird dieser Betrag erst nachträglich von der Krankenkasse übernommen. Der Zahnarzt muss dafür schriftlich bestätigen, dass die KFO Behandlung erfolgreich beendet wurde. Die Krankenkasse möchte damit erreichen das die Behandlung nicht zwischendurch abgebrochen wird. Im Fall, dass die Behandlung nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, müssen die inzwischen aufgelaufenen 20 % der Behandlungskosten selbst getragen werden.
 
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Wann leistet die Kasse nicht?

Es gibt insgesamt 5 kieferorthopädische Indikationsgruppen, auch kurz KIG – Stufen genannt. Wie wir bereits kennen gelernt haben, leistet die Kasse bei Patienten bis 18 Jahre für die schwerwiegenden Fehlstellungen (KFO KIG 3-5), was im Gegenzug bedeutet, dass für (laut Definition der gesetzlichen Krankenkasse „leichte“ Fehlstellungen) KFO KIG 1-2 keinerlei Leistungen erbracht werden.

Keine Leistungen der GKV

Dies ist darin begründet, dass die gesetzlichen Krankenkassen bei Fehlstellungen der Stufe 1 und 2, keine Bedürftigkeit oder medizinische Notwendig für eine Behandlung sehen. Es können aber bereits bei Fehlstellungen der Stufe 2 Probleme beim Beißen, Kauen, Sprechen oder Atmen der Kinder auftreten. Ein Kieferorthopäde wird Ihnen daher auch bei einer Fehlstellung der Stufe 2 zu einer Behandlung raten, bevor sich die Fehlstellung noch weiter verschlimmert.

Beachten Sie immer das Prinzip der gesetzlichen Krankenkasse!

Wenn sich die Krankenkasse an den Behandlungskosten beteiligt, bedeutet das nicht automatisch dass alle Behandlungskosten abgedeckt sind! Denn die GKV leistet immer nach ihren Prinzipien:

Übersetzt bedeutet dies, dass die Krankenkasse immer nur für die einfachste Behandlung aufkommen wird. Eine Moderne kieferorthopädische Behandlung ist meist hochwertiger und zielführender, verursacht aber auch hohe Kosten, die auf keinen Fall von der GKV bezahlt werden.

Für folgende modernen Behandlungsmethoden wird die GKV nicht leisten:

Häufig sind Kieferorthopäden aber gar nicht mehr bereit eine reine Kassenbehandlung ohne Zusatzkosten anzubieten, was wiederum zwangsläufig zu hohen Eigenkosten der Eltern führt. Deswegen kann es sehr schnell zu Zusatzkosten in Höhe von bis zu 3.000 Euro für eine ästhetische und hochwertigere Behandlung kommen, die trotz Leistungen der gesetzlichen Kassen nicht gedeckt sind.

Eine Zusatzversicherung für Kieferorthopädie würde solche Leistungen übernehmen. Wenn man also gerne vorbeugend behandelt werden und nicht warten möchte bis die Probleme noch schlimmer werden, ist es sehr sinnvoll eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. So können die Kosten bei notwendigen Kieferorthopädie Behandlungen sehr gering gehalten werden.
 
Moderne Behandlungsmethoden sichern

Unsere Empfehlung

Erfahrungsgemäß kosten langwierige kieferorthopädische Behandlungen wie zum Beispiel eine Zahnspange, sehr schnell mehrere tausend Euro. Abhängig sind die Kosten vom Aufwand und der Dauer der Behandlung, aber auch davon ob neuartige Behandlungsmethoden und Materialien gewählt werden. Eine Zahnzusatzversicherung amortisiert sich also in kürzester Zeit.

Zahnzusatzversicherungen haben sich hier als wirksamen Schutz bewährt, denn nur so können hohe Eigenkosten vermieden werden. Beachten Sie das nicht jede Zahnzusatzversicherung einen Schutz bei kieferorthopädischen Behandlungen bietet.

Treffen Sie die Entscheidung für Ihre Kinder eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, gilt dasselbe wie für Erwachsene: die Versicherung muss frühzeitig abgeschlossen werden und zwar schon vor dem Besuch beim Kieferorthopäden. Denn wurde bereits eine Fehlstellung festgestellt oder eine Behandlung angeraten, ist es für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung mit KFO zu spät.

Gesunde Zähne durch eine Zahnzusatzversicherung