Stiftung Warentest: Zahnzusatzversicherung-Test 2024

Im Stiftung Warentest Zahnzusatzversicherung-Test 2024 mit dem Titel „Zuschuss für schöne Zähne hat Stiftung Warentest für bezahlbaren Zahnersatz gute Zahnzusatzversicherung-Policen unter 30 Euro Monatsbeitrag gefunden. In der Finanztest-Ausgabe 08/2024 wurden insgesamt 287 Tarife getestet.

Die Zahnversicherung-Tarife sind für eine bessere Orientierung in drei Kundentypen aufgeteilt. 

  • Rundum Sorglos: Zahnzusatzversicherung-Testsieger für Zahnersatz
  • Gut und günstig: Guter Zahnersatz-Schutz zu günstigen Beiträgen
  • Kassenstandard genügt: GKV-Regelversorgung ohne Implantate
Stiftung Wartentest Zahnzusatzversicherung Test Überprüfung der Tarif Leistungen

Aktuellster Stiftung Warentest Testbericht

Hier finden Sie den aktuellsten Testübersicht von Stiftung Warentest zu Zahnzusatzversicherungen. Entdecken Sie jetzt die besten Tarife und Testsieger auf einen Blick und vergleichen Leistungen, Beiträge und Bewertungen.

Stiftung Warentest Testbericht

Stiftung Warentest: Zahnversicherung-Kundentypen

2024 wird im Stiftung-Warentest-Zahnversicherung-Test auf drei verschiedene Kundentypen eingegangen. Jeder Kundentyp hat eigene Vorstellungen, was die getestete Zahnzusatzversicherung leisten muss. Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Stiftung-Warentest-Kundentypen und dazu passende Tarifangebote.

Info

Kundentyp „Rundum sorglos“

Der Kundentyp „Rundum sorglos“ wünscht sich ästhetische Perfektion und will sich beim Zahnersatz nicht mit Leistungseinschränkungen und Versicherungsklauseln befassen. Er will eine Zahnzusatzversicherung, die auch die teuren Inlays oder Implantat-Versorgungen zu 100 Prozent abdeckt.

Rundum-sorglos-Kunden sind bereit, einen höheren Beitrag zu leisten. Zu ihnen passen alle Stiftung-Warentest-Testsieger mit der Testnote SEHR GUT (0,5). Sie bieten einen 100-Prozent-Schutz für Zahnersatz. Für 33-Jährige kosten die Angebote zwischen 13 und 52 Euro pro Monat.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Testsieger-Tarife für moderne Zahnbehandlung wie Kunststofffüllungen, Wurzelbehandlungen, Parodontalbehandlungen und eine professionelle Zahnreinigung kostenmäßig aufkommen.

Tipp

Kundentyp „Gut und günstig“

„Gut und günstig“ -Kunden suchen eine hochwertige Zahnversicherung mit dem besten Preis- Leistungs-Verhältnis. Auf eine Vollkasko-Versicherung wird verzichtet, da diese Kunden auch im Alter nicht mehr als 30 Euro im Monat bezahlen wollen.

Zu diesen Kunden passen Stiftung-Warentest-Tarife, die mit dem Qualitätsurteil GUT (2,0) oder besser ausgezeichnet sind. Für 43-Jährige kostet der „Gut und günstig“ -Testsiger nur 20,50 Euro pro Monat.

Bitte beachten Sie, dass nicht bei allen günstigen Tarifen zum Zahnersatz gute Leistungen für moderne Zahnbehandlungen zum Zahnerhalt erbracht werden.

Wichtig

Kundentyp „Kasse genügt“

Der „Kundentyp Kasse“ genügt gibt sich mit der Kassenleistung, der gesetzlichen Regelversorgung für Zahnersatz, zufrieden. Eine Zahnzusatzversicherung soll nur die Deckungslücke des Krankenkassen-Festzuschusses für Zahnersatz ausgleichen. 

Mehr Geld will oder kann diese Kundengruppe nicht für die Zahnversorgung ausgeben. Die Beiträge für diese Feszuschuss-Verdoppler-Tarife liegen zwischen 6 und 13 Euro pro Monat.

Basisschutz für die Regelversorgung: Die Tarife leisten oft nur für die Zahnersatz-Regelversorgung. Zahnbehandlungen und Privatleistungen wie Implantate oder Inlays sind nicht versichert.

Beliebte Zahntarife unserer Kunden im Stiftung-Warentest-Test 2024

Zahnersatz:
75 %
Zahnbehandlung:
100 %
  • 160 € professionelle Zahnreinigungen
  • 100 % mikroinvasive Kariesinfiltration
  • 150 € Vollnarkose, Akupunktur, Hypnose
Stiftung Warentest: gut (Note: 1,9)
Beitrag wird berechnet…
Der Tarif ist geschlossen.
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100 % Kostenerstattung mit Bonusheft
Zahnersatz:
95 %
Zahnbehandlung:
95 %
  • 200 € professionelle Zahnreinigung
  • 200 € Zahnbleaching ohne Wartezeit
  • 200 € Vollnarkose, Lachgas, Hypnose...
Stiftung Warentest: sehr gut (Note: 0,8)
Beitrag wird berechnet…
Klassenbester: Rundum Sorglos versichert
Zahnersatz:
100 %
Zahnbehandlung:
100 %
  • 100 % professionelle Zahnreinigungen
  • 100 % Vollnarkose, Dämmerschlaf, Lachgas...
  • 500 € Zahn-Bleaching ohne Wartezeit
Stiftung Warentest: sehr gut (Note: 0,6)
Beitrag wird berechnet…
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1144 Kunden bewerten uns im Schnitt mit 4,9 Sternen.

Wie viel die Kasse und der Patient für Zahnersatz bezahlen

Gesetzliche Krankenkassen erstatten oft weniger als 20 Prozent der anfallenden Zahnersatzkosten. Ohne private Zahnzusatzversicherung müssen Patienten oft tief in die Tasche greifen oder eine günstige Kassenversorgung wählen.

2024 bewertet die Stiftungen Warentest vier Zahnersatz-Beispiele und führt vier Zahnbehandlungen als wichtige Zusatzleistungen auf. Nicht selten ist eine Zahnbehandlung teurer als Zahnersatz. Hier finden Sie die vier Stiftung-Warentest-Leistungsbeispiele und eine Kostenübersicht der Zahnbehandlungen.

Versorgung durch ein Implantat

Mit 4.639 Euro ist das Implantat am teuersten. Ausgegangen wird hier von einer teuren Behandlung, bei der zur Vorbereitung zunächst ein Knochenaufbau erforderlich ist, bevor das Implantat eingesetzt werden kann.

  • Befund: zahnbegrenzte Lücke mit einem fehlenden Zahn 5 im Unterkiefer
  • Versorgungsart: Krone auf Implantat

Ohne Zahnzusatzversicherung ist der Eigenanteil von 4.005 Euro für viele Patienten nicht finanzierbar. Die geringe Kassenleistung von 634 Euro ist keine wirkliche Hilfe.

Im Stiftungen-Warentest-Test erstatten alle Testsieger die vollen 4.005 Euro.

Finanztest-Beispielrechnung 2024

Zahnarzt und Labor
Leistungen
Behandlungskosten
Materialkosten 1.009 Euro
Implantologische Leistungen 974 Euro
Knochenaufbau 1.496 Euro
Suprakonstruktion (Zahnkrone auf dem Implantat) 1.160 Euro
Gesamtkosten 4.639 Euro
Kassenzuschuss (Bonus mit 75 %, Stand 2024) 634 Euro
Eigenanteil 4.005 Euro
Zahnzusatztarife decken bis zu 100 %

Zahnversorgung durch ein Inlay

In den 754 Euro teuren Inlay-Kosten sind die Kosten für das Zahnarzthonorar (377 Euro) und das Labor inklusive Material (377 Euro) enthalten. 

  • Befund: Defekter kariöser Zahn
  • Versorgungsart: Dreiflächiges Keramikinlay

Gesetzliche Krankenkassen erstatten mit 53 Euro nur die Kosten für eine Amalgamfüllung. Diese wirkt sich auf die 754 Euro Gesamtkosten nur wenig aus und die Patienten müssen einen Eigenanteil von 701 Euro bezahlen. 

Von Stiftung Warentest getestete Zahnversicherungen erstatten oft die vollen 701 Euro.

Finanztest-Beispielrechnung 2024

Zahnarzt und Labor
Leistungen
Behandlungskosten
Material- und Laborkosten 377 Euro
Zahnärztliche Leistungen 377 Euro
Gesamtkosten 754 Euro
Kassenzuschuss (Kosten einer Amalgamfüllung) 53 Euro
Eigenanteil 701 Euro
Zahnzusatztarife decken Bis zu 100 %

Der Finanztest Beispiel-Patient braucht eine Krone

Im Zahnzusatzversicherung-Testartikel benötigt ein Patient eine Krone. Der Befund für eine Krone ist immer ein erhaltenswürdiger Zahn mit stark zerstörter Zahnkrone. Für die Behandlung kann der Patient eine Kassenkrone aus Vollgussmetall, eine keramikverblendete Metall-Keramik-Krone oder eine Vollkeramik-Krone wählen.

Die Stiftung Warentest hat die Leistungsfähigkeit von Zahnzusatzversicherungen für eine Vollgusskrone (Kassenkrone) und eine vollverblendete Metall-Keramik-Krone überprüft.

Vollverblendete Metall-Keramik-Krone

Herangezogen wurden die Kosten einer vollverblendeten Keramik-Krone im nicht sichtbaren Bereich. 

  • Befund: erhaltenswürdiger, defekter Zahn
  • Versorgungsart: Zahnkrone

Gesetzliche Krankenkassen erstatten dafür 274 Euro. Von den 731 Euro Gesamtkosten müssen Patienten 457 Euro selbst bezahlen. 

Zahnversicherungen im Test erstatten bis zu 457 Euro.

Zahnarzt-, Labor- und Kassenleistung Behandlungskosten
Gesamtkosten 731 Euro
Kassenzuschuss (Stand 2024 mit Bonus 75 %) 274 Euro
Eigenanteil 457 Euro
Zahnzusatztarife decken bis zu 100 %

Kassenkrone

Das sind die Kosten für eine günstige Kassenkrone aus Metall im nicht sichtbaren Bereich. 

  • Befund: erhaltenswürdiger, defekter Zahn
  • Versorgungsart: Zahnkrone aus Metall

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten mit 274 Euro einen Großteil der 365 Euro Gesamtkosten. Patienten müssen hier nur noch 91 Euro Eingenanteil bezahlen. 

Die meisten Tarife erstatten die vollen 91 Euro.

Zahnarzt-, Labor- und Kassenleistung Behandlungskosten
Gesamtkosten 365 Euro
Kassenzuschuss (Stand 2024 mit Bonus 75 %) 274 Euro
Eigenanteil 91 Euro
Zahnzusatztarife decken bis zu 100 %

Stiftung Warentest Zahnzusatzversicherung: Testverfahren 2024

Für das Testverfahren sind vier modellhafte Zahnersatz-Versorgungen unter Einbeziehung der durchschnittlichen Leistung der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) zur Bewertung herangezogen worden:

eine Kassenkrone, eine Krone plus private Extras, ein Inlay und ein Implantat samt Krone und einem vorbereitenden Knochenaufbau.

So wurden Zahnzusatzversicherungen 2024 von Stiftung Warentest bewertet

  • Die jährlichen Summenbegrenzungen werden mit 10 Prozent bewertet.
  • Die Höhe der Zahnersatzleistung ist mit 90 Prozent das wichtigste Testkriterium.
  • Zudem werden alle drei GKV-Bonusstufen zur Ermittlung der Durchschnittsleistung für Zahnersatz berücksichtig.
  • Bei Zahnzusatzversicherungen mit Wartezeiten wird die Note um 0,1 abgewertet.
  • Zahnbehandlungen werden von Stiftung Warentest nicht bewertet.

40 Prozent für eine Privatversorgung ohne Inlays und Implantate

Die Privatversorgung (Implantate und Inlays ausgeklammert) wird zu 40 Prozent für das Testergebnis herangezogen.

Eine Privatversorgung mit z. B. Kronen, Teilkronen und Brücken mit privatzahnärztlichem Gebührenanteil wird somit mit Abstand am stärksten gewichtet. Der Rechnungsbetrag in der Modellannahme ist doppelt so hoch wie der Rechnungsbetrag der Regelversorgung und verteilt sich je zur Hälfte auf Zahnarzthonorar und Material- und Laborkosten. Das im Modell berücksichtigte zahnärztliche Honorar wird zu 30 Prozent mit dem 3,5-fachen Satz der für Privatabrechnungen gültigen Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) berechnet, der Rest mit dem 2,3-fachen GOZ-Satz.

Für die Bewertung wird berücksichtigt, ob eine Erstattung von Zahnarzt­honoraren mindestens bis zum 3,5-fachen GOZ-Gebühren­satz in den Versicherungsbedingungen geregelt ist.

Die Kosten für Implantate und Inlays werden hierbei ausdrücklich nicht berücksichtigt, da diese separat bewertet werden.

30 Prozent für das Implantat mit Knochenaufbau

Implantate sind die teuersten Zahnersatzversorgungen und werden mit 30 Prozent bewertet. Im konkreten Fall beträgt der Rechnungsbetrag der Implantat­versorgung insgesamt 4.639 Euro. Er setzt sich wie folgt zusammen:

  • 1.496 Euro für einen Knochenaufbau (ausschließlich Zahnarzthonorar),
  • 974 Euro für implantologische Leistungen,
  • 1.009 Euro für Materialkosten und
  • 1.160 Euro für den Zahnersatz auf dem Implantat, die sogenannte Suprakonstruktion (davon sind wiederum die Hälfte Material- und Laborkosten).
  • Das Zahnarzthonorar wurde jeweils zu 50 Prozent mit dem 3,5-fachen GOZ-Gebührensatz und mit dem 2,3-fachen GOZ-Satz berechnet.

Bewertet wird, ob in den Versicherungsbedingungen die Zahn­arzthonorar-Erstattung vom 3,5-fachen GOZ-Gebührensatz oder höher geregelt ist, ob der Knochenaufbau erstattet wird und ob es Höchsterstattungs- bzw. Höchstrechnungsbeträge für Implantate gibt.

Für die volle Punktzahl müssen von der Versicherung alle fünf Jahre zwei Implantate und in den restlichen Jahren mindestens ein Implantat jährlich erstattet werden. Zudem müssen die Zahntarife mindestens 10 Implantate über die Vertragslaufzeit erstatten. 

10 Prozent für eine Inlay-Versorgung

Stiftung Warentest berechnet für die Inlay-Versorgung 754 Euro. Die Kosten verteilen sich zu gleichen Teilen auf das Zahnarzthonorar 377 Euro und die Material- und Laborkosten 377 Euro.

Für die volle Punktzahl müssen alle fünf Jahre mindestens drei Inlays pro Kalenderjahr und in den restlichen Jahren mindestens ein Inlay pro Jahr erstattet werden. Zusätzlich fordert Stiftung Warentest von der Zahnzusatzversicherung eine Erstattung bis zum 3,5-fachen Satz (Höchstsatz der Gebührenordnung für Zahnärzte).

Inlays haben prozentual gesehen oft den höchsten Eigenanteil, weil der Krankenkassen-Zuschuss für ein Inlay nur anhand einer Amalgamfüllung mit 53 Euro berechnet wird. 

10 Prozent für eine ZahnersatzRegelversorgung / Kassenleistung

Der GKV-Bonus gibt an, welchen Prozentsatz man als Patient von den gesetzlichen Krankenkassen bei Zahnersatz als Zuschuss für die Regelversorgung erhält: 60 Prozent als Mindestbonus, 70 Prozent für jährliche Zahnvorsorgetermine in den letzten 5 Jahren oder 75 Prozent als Höchstbonus für jährliche Zahnvorsorgetermine in den letzten 10 Jahren.

Die Stiftung Warentest überprüft, ob eine Zahnersatzversicherung den Erstattungsprozentsatz vom Bonusheft des Patienten abhängig macht und in welchem Umfang der Tarif dann Leistungen erbringt.

In der Regel übernehmen auch günstige Versicherungen 100 Prozent der verbleibenden Kosten für eine Zahnersatz-Kassenversorgung.

10 Prozent für die jährlichen Summenbegrenzungen

Von der Stiftung Warentest erhalten nur Zahnzusatzversicherungen die volle Punktzahl, die innerhalb der ersten sechs Jahre mindestens 1.000 Euro pro Jahr leisten. 

Ab dem siebten Jahr müssen mindestens 20.000 Euro pro Kalenderjahr erstattet werden. Zusätzlich müssen diese Begrenzungen bei einer unfallbedingten Behandlung entfallen.

Von der Stiftung Warentest nicht bewertete Leistungen für Zahnbehandlungen

Aus Sicht der Stiftung Warentest gilt auch im Test 2024 der Zahnersatz bei Zahnzusatzversicherungen als zentrale Leistung. Extras wie zahnerhaltende Maßnahmen sind deshalb auch im aktuellen Zahnzusatzversicherung-Vergleich 2024 leider nicht direkt in den Leistungsvergleich eingeflossen:

Immerhin werden diese Leistungen als wichtige Zusatzleistungen beim Zahnarzt vermerkt.

Dazu gehören die professionelle Zahnreinigung, Kunststofffüllungen statt Amalgam, Wurzelbehandlungen beim Endodontologen und die Parodontalbehandlung, die schon zu den Volkskrankheiten gehört und ca. 50 % der Bevölkerung in Deutschland betrifft. 

Fazit zum Zahnzusatzversicherung-Test der Stiftung Warentest 2024

Auch 2024 fokussiert sich Stiftung Warentest beim Zahnzusatzversicherung-Test auf Zahnersatzleistungen. Zahnbehandlungen werden im Testergebnis nicht berücksichtigt und nur als Zusatzkosten geführt. Die Stiftung Warentest ist der Meinung, dass Zahnbehandlungs-Kosten überschaubar sind oder wie bei den teuren Wurzelbehandlungen nur selten vorkommen.

Info

So teuer sind die nicht bewerteten Zahnbehandlungskosten:

  1. Zahnprophylaxe-Kosten: 50 - 150 Euro für die professionelle Zahnreinigung, Fluoridierung und die Fissurenversiegelung. Sie dient dem Schutz und der Pflege von gesunden Zähnen.

  2. Kunststofffüllungen-Kosten: 50 - 250 Euro für kleine Zahnreparaturen durch Kompositfüllungen, die unter UV-Licht aushärten.

  3. Parodontose Behandlungs-Kosten: 200 - 800 Euro pro Behandlung. Die Parodontitis ist in Deutschland die häufigste Ursache von Zahnverlust. Eine rechtzeitige Behandlung und regelmäßige professionelle Zahnreinigung schützen davor.

  4. Wurzelbehandlungs-Kosten: 300 - 1.000 Euro pro Behandlung. Entzündungen der Zahnwurzel führen oft zum Zahnverlust. Die Wurzelbehandlung ist oft die letzte Rettung des eigenen Zahnes.

  5. Kieferorthopädie-Kosten: Bei Kindern wird bis zum 18. Lebensjahr der Behandlungsbedarf in kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG 1–5) unterteilt. Für die KIG-Stufen 1–2 erhalten Sie von der GKV keine Leistungen. Ab KIG 3–5 wird die die Grundversorgung ohne Zusatzleistungen übernommen.

Von Finanztest wurden diese Zahnzusatzversicherung-Leistungen im Test 2024 nicht bewertet, es wurde nur angegeben, ob dafür geleistet wird.

Wichtig

Stiftung Warentest Zahnversicherung – unser Fazit

Von einem großen Anbieter wie der Stiftung Warentest erwarten wir einen umfangreicheren  Zahnzusatzversicherung-Test, der zum Zahnersatz auch hochwertige Zahnbehandlungen im Testergebnis berücksichtigt. Diese können Patienten nachweislich vor teurem Zahnersatz schützen. 

Oft kann ein Zahn mit einer Wurzelbehandlung gerettet werden, sodass ein teures Implantat gar nicht notwendig ist. Regelmäßige Kontrollen, verbunden mit einer regelmäßigen professionellen Zahnreinigung, beugen Zahnerkrankungen vor, schützen die Zahnsubstanz und können damit auch Zahnersatz vorbeugen.

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Aus unserer Sicht sollte eine gute Zahnzusatzversicherung alle Leistungen abdecken

Für uns sind Leistungen für Zahnbehandlungen wichtig

Die Leistungen von Zahnzusatzversicherungen für Zahnbehandlungen wie z. B. für die professionelle Zahnreinigung, Parodontalbehandlungen, Kunststofffüllungen oder Wurzelbehandlungen sind ein wichtiges Kriterium für einen professionellen Zahnzusatzversicherung-Test.

Der Verzicht auf Zahnbehandlungsleistungen kann schnell teuer werden

Denn moderne Zahnbehandlungen sind wichtig, weil sie der Zahnerhaltung dienen. Sie können aber mit hohen Kosten für den Patienten zu Buche schlagen. Hochwertige Wurzelfüllungen z. B. bedeuten (dies erläutert auch die Stiftung Warentest) häufig einen Eigenanteil von ca. 200 bis 1.000 Euro. Eine dreiflächige Zahnfüllung aus Komposit kostet (laut einem Kostenbeispiel der Stiftung Warentest) 83 Euro. Die Mehrkosten für einen größeren Zahn können über 100 Euro liegen.

Parodontalbehandlungen beinhalten oft mehrere professionelle Zahnreinigungen und ergänzende Diagnoseleistungen, die von der Kasse nicht übernommen werden. In weniger stark ausgeprägten Fällen einer Zahnbetterkrankung müssen Patienten für die ganze Behandlung hunderte Euro privat zahlen.

Diese Zahnbehandlungen werden von der Stiftung Warentest im Zahnzusatzversicherung-Vergleich 2024 zwar aufgeführt und für wichtig befunden, aber berücksichtigt werden sie nicht.

Bitte achten Sie darauf, dass es passieren kann, dass Sie im Test der Stiftung Warentest einen Testsieger finden, dieser jedoch möglicherweise keine Leistungen für derartige Zahnbehandlungen beinhaltet.