Zahnersatzmaßnahmen können teuer werden!

Implantate

Haben Sie einen fehlenden Zahn (Zahnlücke), heißt die eleganteste Lösung Implantat. Bei Implantaten wird eine Krone auf eine künstliche Wurzel geschraubt, die vorher in den Knochen implantiert wurde. Vorteil dieser Methode: anders als bei der herkömmlichen Brücke werden die gesunden Zähne rechts und links der Zahnlücke nicht angegriffen. Allerdings ist diese Behandlungsmethode langwierig und teuer: ein Implantat bekommt man ab 1500 Euro aufwärts. Die Krankenkasse erstattet hier nur den so genannten befundbezogenen Festzuschuss für Zahnersatz. Mit einer Zahnzusatzversicherung kann man seine Kosten bei Bedarf in Grenzen halten. Beispiele dafür, finden Sie unter Erstattungsbeispiele einer Zahnzusatzversicherung.

Zahnkrone

Häufigster Grund für eine Krone ist, wenn der Zahn aufgrund ausgedehnter Karies oder aufgrund von Beschädigungen an harten Zahnsubstanzen (Schmelz und Zahnbein) derart geschwächt ist, dass ein Füllungsversuch nicht mehr sinnvoll ist. Bei der Anbringung einer zahnmedizinischen Krone (Zahnkrone) wird eine „Kappe“ in Form eines Zahnes über den vorhandenen Zahn gesetzt, um den Zahn in Form, Stärke und Größe wiederherzustellen. Die Krankenkasse erstattet hier nur den so genannten befundbezogenen Festzuschuss. Mit einer Zahnzusatzversicherung steht man den Kosten gelassener gegenüber.

Zahnbrücke

Zahnbrücken werden normalerweise benutzt, um fehlende Zähne zu ersetzen. Sie überspannen den Platz, an dem die Zähne ersetzt werden sollen. Zahnbrücken sind an den natürlichen Zähnen befestigt, diese dienen quasi als Anker oder Pfeiler für die Zahnbrücke. Die Krankenkasse erstattet hier nur den so genannten befundbezogenen Festzuschuss, die hohen Kosten können Sie mit einer Zahnzusatzversicherung kompensieren.

Inlays

Unter Inlays versteht man besonders hochwertige und haltbare Zahnfüllungen, die in der Regel aus Edelmetall, Kunststoff oder Porzellan im Labor angefertigt und in den präparierten Zahn eingeklebt werden. Da Inlays für die gesetzlichen Krankenkassen nicht als Zahnersatz gelten, werden von der GKV lediglich die Kosten für eine einfache Amalgamfüllung in Höhe von ca. 30 € erstattet. Wer an dieser Stelle eine Mehrleistung möchte, sichert die Kosten mit einer Zahnzusatzversicherung ab.

Zahn Prothesen (Teil-/Vollprothese)

Bei Zahnprothesen oder Zahnergänzung spricht man generell von herausnehmbarem Zahnersatz. Teilprothesen werden zum größten Teil aus Edelmetall und Kunststoff gefertigt. Um den Halt der Teilprothesen zu gewährleisten, werden diese mit Klammern an Kronen befestigt. Ist jedoch kein eigener gesunder Zahn mehr vorhanden, wird eine Vollprothese angefertigt. Gerade bei Prothesen können für den Patienten schwer zu kalkulierende Kosten entstehen. Nutzen Sie unseren Zahnzusatzversicherung Vergleich um sich über die Erstattungen einer Zahnzusatzversicherung zu informieren.

Verblendungen / Veneers

Als Zahnverblendungen werden kosmetische Zahnkorrekturen an den Front-Zähnen bezeichnet. Dabei werden die Vorderzähne entweder gar nicht oder nur leicht abgeschliffen und die Verblendschalen anschließend auf die Zähne aufgeklebt. Verblendungen sind insbesondere sinnvoll bei leichten Zahnfehlstellungen, bei Zahnverfärbungen, zum Beispiel nach einer Wurzelbehandlung, und nach Unfällen, bei denen größere Stücke der Frontzähne herausbrechen.

Verblendungen gibt es aus Keramik und aus Komposit. Die Keramik-Variante heißt „Veneers“ und kostet pro Zahn etwa 500 bis 1000 Euro, Verblendungen aus Kunststoff schlagen mit 80 bis 250 Euro pro Zahn zu Buche. Vorteil der teureren Variante: Veneers sehen natürlicher aus. Die Kassen übernehmen die Kosten nicht, weil es sich bei Verblendungen um kosmetische Eingriffe handelt. Für alle die eine Ästhetische Variante vorziehen, empfehlen wir wegen den hohen Kosten, eine Zahnzusatzversicherung.

Funktionsanalyse / Funktionstherapie (im Zusammenhang mit Zahnersatz)

Im Zusammenhang mit Zahnersatzmaßnahmen können funktionsdiagnostische und funktionstherapeutische Maßnahmen notwendig werden, um das Zusammenspiel der neuen und alten Zähne und Kauflächen zu überprüfen. So kann sichergestellt werden, dass der Zahnersatz später optimal passt. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die hier anfallenden Kosten nicht.