Stiftung Warentest Zahnzusatzversicherung Test 2019

Die zahnmedizinische Versorgung wird immer besser und sorgt ein Leben lang für schöne Zähne. Doch der schnell voranschreitende medizinische Fortschritt hat seinen Preis. Die Kosten für zahnärztliche Behandlungen zum Erhalt der Zähne steigen jährlich, dies ist auch sehr gut an der Bewertungsgrundlage vom Stiftung Warentest Zahnzusatzversicherung Test 2019 zu erkennen.

Ein Beispiel: Während im Jahr 2018 für ein Implantat mit 3.762 Euro gerechnet wurde, steigt der Betrag 2019 auf satte 3.950 Euro. Dabei handelt es sich um das gleiche Implantat mit einer vollständig verblendeten Metall-Keramik-Krone.  Wer eine hochwertige Versorgung seiner Zähne wünscht, muss auch zukünftig mit steigenden Preisen rechnen, da zuzüglich zu den steigenden Materialkosten (Gold und Keramik) auch noch die Zahnarzthonorare (GOZ) höher angesetzt werden.

Das sind die Zahnzusatzversicherung Testsieger von Stiftung Warentest 2019

Im aktuellen Zahnzusatzversicherungen Test von Finanztest, besser unter der Marke Stiftung Warentest bekannt, wurden 234 Zahnversicherungen geprüft. Von den getesteten Tarifen erhielten 76 die Bewertung sehr gut und die besten 21 Angebote erzielten die Note 1,0 oder besser. In der Ausgabe erreichten 62 Prozent aller Zahnzusatzangebote die Finanztest Beurteilung gut oder besser. Die geprüften Leistungen im Zahnversicherungen Test, umfassen Zahnersatzmaßnamen und die maximale Erstattung in den ersten Versicherungsjahren. Mit der Bestnote sehr gut (Note 0,5) bewertet und somit Testsieger wurden die Tarife: Bayerische Zahn Prestige, DFV Zahnschutz Exklusive 100, Hanse Merkur EZL und Ottonova Zahn 100.

ZahnersatzZahnbehandlungBegrenzungBeitrag mit 40
DFV ZahnSchutz Exklusiv 100100%100%5.000 €
1-4 Jahr
31,50 €
Die Bayerische Zahn Prestige100%100%5.000 €
1-4 Jahr*
32,60 €
HanseMerkur EZL100%100%4.000 €
1-4 Jahr*
41,31 €
Ottonova Zahn 100100%100%5.000 €
1-4 Jahr
42,10 €
Die Bayersiche ZAHN Smart**80%80%5.000 €*
1-4 Jahr
18,50 €

* Das erste Jahr endet unabhängig vom Beginn (z.B. Januar und Dezember) der Zahnzusatzversicherung am 31. Dezember.
** Top Empfehlung, für alle die 20 Prozent der Zahnarzt Rechnung selbst tragen können. Stiftung Warentest Bewertung gut (Note 1,6).

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So wurden die 234 Zahnversicherungen von Stiftung Warentest getestet

Im Jahr 2019 wurden 234 Zahnzusatzversicherungen von der Stiftung Warentest auf ihre Leistungen getestet. Die Anzahl der Schaden-Tarife ist auf 152 gestiegen und dominieren damit den deutschen Markt. Hier werden die Beiträge in verschiedene Altersgruppen aufgeteilt, was bedeutet, dass immer mehr Angebote mit zunehmendem Alter teurer werden. Nur noch 70 der getesteten Zahnzusatzversicherungen sind mit einem festen Beitrag sowie Rückstellungen für das Alter kalkuliert. Für eine bessere Vergleichbarkeit wurden im Test die Beiträge für Versicherte mit 43 und 73 Jahren ausgewiesen. Ein realer Preis- und Leistungs-Vergleich fand jedoch nicht statt.

Von der Stiftung Warentest wurden unten aufgelistete Zahnersatzmaßnahmen für den Test der Zahnzusatzversicherungen verwendet. Die Gewichtung für die Behandlungen mit Zahnersatz erreichen 90 Prozent. Die restlichen zehn Prozent werden für die maximale Gesamtleistung für Zahnersatz in den ersten Versicherungsjahren vergeben.

Gewichtung der jeweiligen Leistung für das Stiftung Warentest Ergebnis

Mit 40 Prozent wird die Privatversorgung für Zahnersatz am höchsten bewertet. Darunter fallen Kronen, Teilkronen und Brücken, welche als privatzahnärztliche Leistungen nach der Gebührenordnung (GOZ) für Zahnärzte abgerechnet werden. Implantate und Inlays sind davon ausgenommen, da diese extra bewertet wurden.

20 Prozent für ein Implantat mit einer vollkeramisch verblendeten Metallkrone. Für das Implantat sind sowohl ein Knochenaufbau als auch ein implantologischer Eingriff notwendig. Die 30 Prozent der Zahnarztrechnung wurden zum Höchstsatz der Gebührenordnung für Zahnärzte abgerechnet.

20 Prozent für Inlays, da hier der Zuschuss der gesetzlichen Krankenkassen mit 50 Euro für eine 660 Euro teure Zahnversorgung sehr gering ausfällt. Ein Inlay wird für einen größeren Karies Befall notwendig und gehört mit zu den teuersten Behandlungen nach einem Implantat oder einer Zahnbrücke.

10 Prozent für die Regelversorgung für Zahnersatz. Die Stiftung Warentest verwendet für die Regelversorgung eine Vollgusskrone aus Metall ohne Goldanteil. Für diese Leistungen reichen Basistarife mit einer Verdoppelung des gesetzlichen Festzuschusses aus.

10 Prozent für die Maximalleistungen in den ersten Jahren. Hier werden von der Stiftung Warentest die Begrenzungen der Erstattung ab Versicherungsbeginn bewertet. Dabei erhalten alle Zahnversicherungen, die in den ersten sechs Jahren mindestens 1.000 Euro pro Jahr und anschließend 20.000 Euro oder mehr jährlich erstatten, die volle Punktzahl.

Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest 2019 mit den besten Tarifen

 

Stiftung Warentest Leistungsbeispiele für ein Versorgung durch eine Zahn Krone

In der Leistungsübersicht sind die Preisunterschiede zwischen einer Kassenleistung oder einer hochwertigen Versorgung sehr gut erkennbar. Im ersten Beispiel geht es um einen erhaltungswürdigen Zahn der mit einer Krone versorgt werden muss. Der Patient hat die Wahl zwischen einer günstigen Vollgusskrone oder einer weißen Metall-Keramik Krone. Patienten die mit einer günstigen Kassenkrone zufrieden sind, erhalten 50 bis 65 Prozent von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. Die Höhe der Kassenleistung, auch Festzuschuss genannt, ist vom Bonusheft abhängig.

Kassenkrone

315 Euro für eine Vollgusskrone in silbriger Farbe, ohne Goldanteile und ohne keramischer Verblendung in Zahnfarbe.

Kosten Berechnung:
Gesamtkosten: 315 Euro
Festzuschuss: 204 Euro
Eigenanteil: 111 Euro

Null Euro Eigenanteil für Versicherte mit einem Testsieger von Stiftung Warentest.

Verblendete Metallkrone

630 Euro für eine Metallkrone mit Privatleistungen für eine keramische Vollverblendung in der eigenen Zahnfarbe.

Kosten Berechnung:
Gesamtkosten: 630 Euro
Festzuschuss: 204 Euro
Eigenanteil: 426 Euro

Null Euro Eigenanteil für Versicherte mit einem Testsieger von Stiftung Warentest.

Stiftung Warentest Leistungsbeispiele für die Versorgung mit einem Inlay oder einem Implantat

Die Stiftung Warentest berechnet die Kosten und Erstattung der Zahnzusatzversicherungen für ein dreiflächiges Keramik-Inlay. Inlays kommen bei größeren Löchern in Zähnen zum Einsatz, wohingegen Krankenkassen nur für eine kostengünstige Amalgamfüllung leisten. Dementsprechend fällt der Zuschuss für die Behandlung entsprechend gering aus. Aus diesem Grund gehört das Inlay zu den kostspieligsten Behandlungen für Patienten.

Richtig teuer wird es wenn sich Patienten für ein Implantat als Zahnersatzmaßnahme zum Ersetzen eines fehlenden Zahns entscheiden. Bei Stiftung Warentest ist für die Implantatversorgung ein Knochenaufbau notwendig, was jedoch nicht immer der Fall ist und die Behandlung um 1.266 Euro teurer macht. Auch ohne Knochenaufbau kann ein Implantat zu großen Löchern in der Haushaltskasse von Patienten führen. Es ist sinnvoll sich frühzeitig vor diesen hohen Zusatzkosten durch eine Zahnzusatzversicherung zu schützen.

Keramik Inlay

660 Euro für ein Inlay aus Vollkeramik in der Zahnfarbe des Patienten mit privat zahnärztlicher Leistung.

Kosten Berechnung:
Gesamtkosten: 660 Euro
Festzuschuss: 50 Euro
Eigenanteil: 610 Euro

Null Euro Eigenanteil für Versicherte mit einem Testsieger von Stiftung Warentest.

Implantat

3.950 Euro für ein Implantat mit Knochenaufbau und einer vollständig verblendeten Metallkrone in Zahnfarbe.

Kosten Berechnung:
Gesamtkosten: 3.950 Euro
Festzuschuss: 472 Euro
Eigenanteil: 3.478 Euro

Null Euro Eigenanteil für Versicherte mit einem Testsieger von Stiftung Warentest.

Individueller Zahnzusatzversicherung Test von Stiftung Warentest

Stiftung Warentest bietet seinen Lesern für 7,50 Euro einen individuellen Zahnzusatzversicherungen Test an. Mit dem Kostenpflichten Vergleichsrechner können mehrere Angebote aus der Datenbank von Stiftung Warentest berechnet werden. Zusätzlich kann ein maximaler Beitrag für eine Zahnversicherung angegeben werden, was zu einer Selektierung der Angebote führt. Für die angezeigten Angebote wird eine ausführliche Leistungsbeschreibung mit den, dem Alter entsprechenden Beiträgen ausgewiesen. Hier kommen Sie zum Kostenpflichtigen Zahnzusatzversicherung Test von Stiftung Warentest für einen.

 

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Die 10 besten Zahnzusatzversicherung Testsieger von Stiftung Warentest

Hier finden Sie einen Auszug der besten 14 Tarife aus dem Stiftung Warentest Zahnzusatzversicherungen Vergleich aus der Finanztest Ausgaben 05/2019. Mit unserem kostenlosen Zahnzusatzversicherungen Vergleich können über 250 Zusatzversicherungen verglichen werden.

Versicherungsgesellschaft
Testsieger-Tarife
Beitrag
mit 43
Beitrag
mit 73
Durchschnittsbeitrag
zwischen 43 und 73
Ergebnis
Note
Bayerische Zahn Prestige41 €68 €58 €SEHR GUT (0,5)
DFV-Zahnschutz Exklusiv 10040 €65 €56 €SEHR GUT (0,5)
Hanse Merkur EZL41 €70 €60 €SEHR GUT (0,5)
Ottonova Zahn 10042 €66 €58 €SEHR GUT (0,5)
DKV KombiMed KDTP10036 €64 €54 €SEHR GUT (0,6)
DKV KombiMed KDTP100 + Kombi- Med KDBE46 €74 €64 €SEHR GUT (0,6)
DKV KombiMed KDTP100 + Kombi- Med KDBS42 €70 €61 €SEHR GUT (0,6)
LVM Zahn Premium41 €68 €57 €SEHR GUT (0,6)
Arag Dent10053 €85 €74 €SEHR GUT (0,8)
Hallesche DentZE10018 €47 €38 €SEHR GUT (0,8)
Hallesche DentZE100+DentPro8026 €55 €45 €SEHR GUT (0,8)
Hallesche DentZE100+DentZB10023 €53 €42 €SEHR GUT (0,8)
Hallesche GIGA.Dent30 €60 €50 €SEHR GUT (0,8)
UKV/BBKK ZahnPrivat Premium41 €66 €56 €SEHR GUT (1,0)

Quelle: Finanztest 05/2019

Zahnzusatzversicherung Testberichte Archiv

Sie finden in unserem Testberichte Archiv alle Stiftung Warentest Testberichte der vergangenen Jahre. Diese können Sie zum Vergleich der Entwicklung von Zahnzusatzversicherungen, oder der ständig steigenden Kosten für Zahnersatz und Zahnbehandlungen heran ziehen.