Dentin, Demineralisation oder Dysgnathie

Dazzler

Unter einem Dazzler versteht man eine spezielle Goldfolie, die zu Figuren, Zeichen etc. geschnitten wird, um dann als Schmuck auf die Zähne aufgeklebt zu werden. Den Variationen in Größe, Form und Farbe sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Dentallabor

Das Dentallabor arbeitet Hand in Hand mit Zahnärzten oder Kieferorthopäden. Hier werden nach den Vorgaben des jeweiligen Arztes Kronen, Inlays, Implantate, etc. angefertigt.

Dentalphopie bzw. Oralphobie

Der medizinische Fachbegriff der Dental- bzw. Oralphobie bezeichnet die Angst vor dem Zahnarzt. Diese Angst ist nicht angeboren, sondern wird meist durch schlechte Erfahrungen mit einer zahnärztlichen Behandlung entwickelt. Nicht zu vernachlässigen ist jedoch die Tatsache, dass diese Angst häufig von Eltern auf die Kinder übertragen wird.

Dentin

In der Umgangssprache wird das Dentin wegen seiner knochenähnlichen Substanz auch als Zahnbein bezeichnet. Durch Biomineralisationsprozesse kann es an den Flächen, die an das Zahnmark angrenzen, ein Leben lang neu gebildet werden. Größtenteils besteht das Dentin – ebenso wie die Knochen – aus Phosphat und Kalzium. Auf der Außenseite wird das Dentin durch den Zahnschmelz abgeschirmt und im Zahnwurzelbereich durch das Wurzelelement. Im Inneren des Dentins befinden sich die empfindliche Zahnpulpa sowie das Pulpencavum. Dadurch stehen die dort liegenden Blutgefäße, Nervenstränge und Bindegewebszellen unter enormen Schutz.

Demineralisation

Demineralisation ist ein Mangel an Calcium und auch Phosphat im Zahnschmelz, welcher dadurch weich wird und das Auftreten von Karies begünstigt. Demineralisation kann durch die Benutzung von calciumfluoridhaltigen Zahnpflegeprodukten verhindert werden.

Dental-Kleber

Beim Aufbringen von Kronen und Füllungen werden oft Kleber auf Kunststoffbasis verwendet. Den Klebstoffen (und auch Zahn-Kunststoffen) wird eine östrogene Wirkung und Krebsgefahr nachgesagt

Dentitio difficilis

Mit Denitio beschreibt der Zahnarzt den Zahndurchbruch, z.B. der Milchzähne beim Zahnen des Kleinkindes. Nicht jeder Zahndurchbruch erfolgt problemlos. Treten Schmerzen oder Komplikationen beim Zahndurchbruch auf, so spricht der Zahnarzt von einer Dentitio difficilis (lat. für erschwerter Zahndurchbruch). Besonders häufig tritt die Dentitio difficilis beim Durchbruch der Weisheitszähne auf. Platzmangel im Gebiss und eventuelle Taschenbildung im Zahnfleisch können bei Dentitio difficilis zu Schwellungen, Abszessbildung, Zahnfleischentzündung, Druckschmerzen oder Kieferklemme führen.

Devitalisierung

Die Devitalisierung bezeichnet in der Zahnmedizin die zielgenaue Abtötung vom Gewebe im Inneren des Zahnes, also der Zahnpulpa. Diese Behandlung wird nur im Notfall durchgeführt, zum Beispiel wenn man eine Entzündung oder Infektion des Zahnes nicht mehr anders behandeln kann. Entweder wird unter lokaler Betäubung die gesamte Zahnpulpa entfernt oder es werden Mittel wie z.B. Paraformaldehyd lokal verabreicht, die die Pulpa absterben lassen

Distal

Distal leitet sich vom lateinischen Verb „distare“ = entfernt sein ab. In der Zahnmedizin bezeichnet distal eine bestimmte Lage zum Ende des Zahnbogens hin, das heißt von der Mitte weg, nach hinten gerichtet. Bei Zahnfehlstellungen wie dem Distalbiss ist oft der Einsatz von Zahnspangen notwendig

Distalbiss

Der Distalbiss bezeichnet eine Anomalie des Gebisses, bei der der Oberkiefer mit den Schneidezähnen viel zu weit vorne liegt bzw. der Unterkiefer zu weit hinten. In beiden Fällen können sich die einzelnen Zähne beim Kauen oder Zubeißen nur ungleichmäßig ineinander verzahnen. Mit einer Weichteilprofil- oder Fernröntgenanalyse kann hier entschieden werden, wie man einen Distalbiss korrigieren soll, damit der Biss wieder stimmt und auch das Profil positiv beeinflusst wird. Mit einer solchen Behandlung sollte möglichst in jungem Alter begonnen werden.

Dolor post (extractionem)

Unter Dolor post extractionem versteht man den Schmerz nach einer Zahnextraktion. Die Behandlung besteht zunächst im Reinigen und Spülen des Wundgebietes. Anschließend wird eine Tamponade eingelegt, die in der Regel mit schmerzstillenden und desinfizierenden Mitteln getränkt ist. Bis zur völligen Ausheilung muss die Tamponade regelmäßig ausgewechselt werden, um einer erneuten Entzündung vorzubeugen. Dolor post extractionem kann sich über mehrere Wochen erstrecken und eine Behandlung desselben wird solange durchgeführt, bis der gesamte Kieferknochen von der Seite her wieder mit Schleimhaut überwachsen ist.

Dentinkaries

Eine Dentinkaries entsteht vor allem unter Plaque-Ansammlungen im Bereich der Zahnhälse. Im Vergleich zum Zahnschmelz ist das Dentin Karies gegenüber sehr empfindlich. Bakterien dringen in das Zahnbein ein und lösen es auf. Von dort können die Bakterien weiter vordringen und eine Entzündung hervorrufen, die schlimmstenfalls zum Verlust des Zahns führen kann.

Dysgnathie

Dysgnathie ist der Überbegriff für eine Reihe von Fehlentwicklungen von Zähnen, Kiefer und/oder Kausystem. Diese können die Zahnstellung, die Verzahnung, die Kieferform, sowie die Lage der Kiefer zueinander oder den Einbau des Kiefers in den Schädel betreffen. Dies kann funktionelle und/oder ästhetische Beeinträchtigungen verursachen.

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