Calcium, Cervikal oder Caries profunda

Calcium

Ein chemisches Element, das neben Phosphat der Hauptbestandteil des Zahnschmelzes ist.

Calciumfluorid

Ein Stoff der häufig in Zahnpasta und anderen Zahnpflegemitteln vorkommt. Durch Calciumfluorid wird der Zahnschmelz härter und dient somit als Schutz auf der Zahnoberfläche.

CEREC

CEREC steht für Chairside Economical Restoration of Esthetic Ceramics. Es handelt sich hierbei um ein CAD/CAM-Verfahren, mit dem Zahnkauflächen rekonstruiert werden können. Nach der Digitalisierung des Zahngipsabdrucks fräst der Automat aufgrund dieser Vorlagen Inlays, Kronen und Brücken aus einem Block aus Keramik, Gold, Titan oder auch aus Nichtedelmetallen.

Caries profunda

Bei der Caries profunda, oder auch tiefer gelegenen Zahnkaries handelt es sich um Zahnfäule, die bereits bis über 2/3 der Dentinschicht bis hin zur Pulpa vorgedrungen ist. In der Regel ist dies mit erheblichen Schmerzen verbunden, sobald auch der Zahnnerv infiziert ist. Ohne eine zahnärztliche Behandlung der Caries profunda kann sich am betroffenen Zahn aufgrund der schädlichen Einwirkung von Bakterien eine Pulpitis entwickeln. Die Therapie erfolgt durch die Entfernung der Karies und anschließende Abdeckung des zahnmarknahen Dentins mit einem Medikament, welches Kalziumhydroxid enthält.

Cervikal

Der Begriff cervikal findet seinen Ursprung im Lateinischen und bedeutet ‚am Hals‘. In der Medizin wird ein Defekt, der am Hals oder an einem Halsteil eines Organs liegt, als cervikal beschrieben. Auch in der Zahnmedizin wird cervikal als Richtungs- und Ortsbeschreibung verwendet und bedeutet „am Zahnhals“ liegend oder „zum Zahnhals hin“. Üblich ist auch die Schreibweise zervikal.

CMD

CMD ist die Abkürzung für craniomandibuläre Dysfunktion und beschreibt eine Fehlfunktion von Zähnen, Kiefergelenken und Kaumuskulatur. Symptome von CMD können u.a. Kopfschmerzen, abgeschliffene oder gar lose Zähne sein, aber auch Verspannungen im Wangenbereich sowie knackende Geräusche in der Nähe der Ohren beim Öffnen des Mundes. Auslöser für diese Störung ist das nicht korrekte Zusammenarbeiten der oben genannten Faktoren Zähne, Kiefergelenke und Kaumuskulatur. Behandelt wird CMD mit Hilfe einer individuell angefertigten Gebissschiene sowie therapeutischen Maßnahmen.

Cover-Denture-Prothese

Die Cover-Denture-Prothese, auch Aufbau- oder Totalprothese genannt, kommt in den meisten Fällen ausschließlich im Oberkiefer zum Einsatz. Verwendung findet sie immer dann, wenn nur noch wenige Restzähne, die ebenfalls schon nicht mehr fest sitzen, vorhanden sind. Diese Zähne können mit der Cover-Denture-Prothese sinnvoll genutzt werden. Diese Art von Prothese nutzt zum Halt die Schleimhaut, die Restzähne werden jedoch beschliffen und mit resilierenden Teleskopen versehen. In der Regel handelt es sich um eine gute und haltbare Lösung für den Zahnersatz.

Composite

Composite oder auch Composite Füllungen, sind plastische Füllmaterialien in der jeweiligen Zahnfarbe, die für die zahnärztliche Behandlung notwendig sind. Laien bezeichnen sie oft als Kunststoff- oder auch Keramikfüllungen. Vereinfacht ausgedrückt bestehen sie aus winzigen Glas- und Keramikkügelchen, die sich durch eine spezielle Matrix beim Aushärten unter UV-Licht besonders eng mit dem Zahn verbinden.

Zurück zur Auswahl